Auf dem Weg ins Rathaus

Endspurt, der letzte Monat vor Beginn meiner Tätigkeit als Bürgermeister hat begonnen.

Im September habe ich die Lehrgänge Kommunale Finanzen, als Vorbereitung für die Haushaltsplanung, Baurecht und Vergaberecht besucht.

Nach der Beurkundung am Montag 26.09.16 konnten die ersten Schritte in Richtung meiner zukünftigen Aufgaben beginnen.

Erste Gespräche über die Kommunalen Finanzen in der Kämmerei haben stattgefunden, zukünftige Bauprojekte, wie z.Bsp. die dringende Ausweisung von neuen Bauplätzen haben im Amt für Liegenschaften und Bauamt begonnen.

Eine Informationsrunde durch unsere Kindergärten fand auch bereits am letzten Dienstag statt. Bei den Besuchen konnte ich mich Vor Ort über deren Betreuungssituation kundig machen.

Um den Handlungsbedarf weiterer Arbeitsfelder abzuschätzen, standen auch Besuche im Wasserwerk, der Kläranlage in Niederzell und in unserem Bauhof auf dem Plan.
Den Abschluss der Tour bildetet das Freibad in Schlüchtern.
Wie bei allen Stationen zuvor war auch hier der wichtigste Punkt, der Austausch mit den Mitarbeitern über die aktuelle Situation.

Wichtige Fragen hier waren:

Wie laufen die Entscheidungswege ?
Gibt es ein kontinuierliches Verbesserungsprogramm in denen Maßnahmen weiter entwickelt werden ?
Wie sieht es mit dem baulichen und technischen Zustand unserer Einrichtungen aus?
Was fehlt vor Ort an wichtigen Ausstattungen ?
Wo müssen wir kurz- und mittelfristig ansetzen?

Mein Ansatz wird sein Bestehendes zu erhalten und Neues zu schaffen. Das war und ist meine Leitlinie, daher ist es immanent wichtig, dass die entscheidungsbefugten Personen bestens über bauliche, technische und personelle Gegebenheiten vor Ort Bescheid wissen.

Die Frage wie wir, WITO und die Stadt Schlüchtern, in Zukunft gemeinsame neue Wege gehen können, stand ebenfalls im Mittelpunkt eines Gespräches.

Themenfelder waren, die meiner Ansicht nach notwendigen Änderungen im Bereich Stadtmarketing.

Mit dem Stadtmarketing haben wir ein Instrument in der Hand um einen möglichen Verlust der Konkurrenzfähigkeit im Städtewettbewerb einerseits und dem Planungsnotstand im Inneren andererseits zu begegnen.

Im Rahmen eines modernen Stadtmarketings betrachtet man die Stadt wie ein Produkt.
Gerade solche Merkmale wie das Prädikat Luftkurort, Familienfreundlichkeit und kulturelle Veranstaltungen sind nur ein kurzer Abriss an Merkmalen, die es in Zukunft stärker nach Außen darzustellen gilt.

Obwohl schon viele Merkmale und Potentiale vorhanden sind, sollten wir uns künftig noch weitere Alleinstellungsmerkmal erarbeiten und entsprechend zu bewerben.

Lassen Sie mich an diesem Punkt Danke sagen an alle Leser, die mich bisher begleitet haben. Es hat mir Spaß gemacht Sie über meinen bisherigen Weg auf dem Laufenden zu halten.

 

Bis zum nächsten Mal
Ihr Matthias Möller.

Meine Ziele für Schlüchtern

Wirtschaftsförderung wird Chefsache

Gute Zusammenarbeit mit Handwerk, Handel und Gewerbe wird für mich als Bürgermeister eine zentrale Bedeutung haben. Denn nur mit einer gesunden und florierenden Wirtschaft wird Schlüchtern in eine erfolgreiche Zukunft starten.
Als Bürgermeister werde ich ein städtisches und überregionales Netzwerk aufbauen, in dem sich Mitglieder aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen wiederfinden.
Beim 3. Kinzigtal-Unternehmerforum konnte ich mein Konzept eines Bergwinkelnetzwerkes vorstellen. Der große Zuspruch dort hat klar gezeigt, dass unsere Unternehmen ein Netzwerk benötigen, um in Zukunft weiterhin wirtschaftlich erfolgreich sein zu können.
Mit einem starken Netzwerk, einer modernen Außendarstellung und einem guten partnerschaftlichen Dialog möchte ich auf Schlüchtern als attraktiven Wirtschaftsstandort aufmerksam machen.
Als Ihr Bürgermeister werde ich dafür kämpfen, dass sich neue Unternehmen ansiedeln und keine Unternehmen mehr wegziehen.
Schlüchterns gute Standortfaktoren müssen anders als in der Vergangenheit besser genutzt werden – und das wird Chefsache! Ich habe die dafür notwendige Wirtschaftserfahrung.

Schlüchtern - Stadt für Familien

Kinder sind unsere Zukunft, das gilt auch für Schlüchtern. Es liegt mir am Herzen, dass sich Familien bei uns wohlfühlen und dass sie alles, was sie brauchen, in Ihrem Umfeld finden.

Das fängt mit der Kinderbetreuung von den Kleinsten an bis hin zu den Schulkindern, geeignetem Wohnraum und guten Schulen.

Alle Maßnahmen, die Schlüchtern und seine Stadtteile für Familien interessant machen, sollen in einem „Handlungsprogramm für eine familienorientierte Stadt“ gebündelt werden.

Im Wettbewerb um Fachkräfte ist Familienfreundlichkeit mittlerweile ein wichtiges Thema für Unternehmen.

Denn wie viel sie verdienen, ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht alles – die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ihnen genauso wichtig.

Wir benötigen ein lokales Netzwerk, welches neue Impulse für die Familienfreundlichkeit anstößt und Maßnahmen erarbeitet.

Schlüchterns Innenstadt ist unser familiäres Zentrum für Handel, Kultur und Gastronomie.

Es muss Raum zum Reden, Netzwerken, Verweilen und für einen angenehmen Aufenthalt geschaffen werden.

Gemeinsam mit Ihnen will ich die Innenstadt von Schlüchtern zum unverwechselbaren Merkmal dieser Stadt machen, in dem sich jede Familie wiederfindet.

Arbeitsplätze sichern

Sichere Arbeitsplätze sind für ein gutes und aktives Leben in unserer Stadt wichtig. Als Bürgermeister will ich erreichen, dass die Stadt Schlüchtern und seine Region für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen an Attraktivität wächst.

Netzwerke schaffen Arbeitsplätze!

Sehr wichtig ist mir, dass es für „Jede“ und „Jeden“ Arbeit in der Region gibt, unabhängig von der Qualifikation. Besonderes Augenmerk widme ich bei dem Thema „Zukunft Schlüchterns“ Kindern und Jugendlichen. Sie sind nicht nur die Arbeitnehmer und Arbeitgeber von morgen, sondern sie sind die Menschen, die heute schon ein Teil von Schlüchtern sind. Darum ist es wichtig, in diese Kinder und Jugendliche zu investieren. Sie sind die „Zukunft Schlüchterns“.

Eine gute Ausbildung ist die beste Basis für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Deshalb will ich mich dafür einsetzen, dass in Kooperation mit den ortsansässigen Betrieben ausreichende Ausbildungsplätze nach neuesten Standards zur Verfügung gestellt werden können.

Zukunft der Stadtteile

Die Einwohnerinnen und Einwohner Schlüchterns sollen sich dort wohlfühlen, wo sie zu Hause sind: in den Stadtteilen.

Damit die Stadtteile trotz des demografischen Wandels jung bleiben, will ich als Bürgermeister gemeinsam mit den Ortsbeiräten und den Bürgerinnen und Bürgern Stadtteilkonzepte erarbeiten.

So sollen bestehende Werte und Strukturen, wie z.B. unsere Schwimmbäder in Hutten und Schlüchtern, Backhäuser, Dorfgemeinschaftshäuser und Vereine erhalten werden.

Gleichzeitig ermöglichen diese Konzepte eine nachhaltige Entwicklung der Stadtteile, die sie interessant für alle Altersstufen macht.

Die Konzepte werden folgende Mindestinhalte haben:

  • Eigenes Budget für jeden Stadtteil
  • Kontinuierliche Bürgersprechstunden in den Stadtteilen
  • Häufigere Ortsvorsteherdienstbesprechungen
  • Bessere Förderung und Zusammenarbeit mit den Ortsbeiräten

Mit allen Bürgerinnen und Bürgern, den Ortsbeiräten, der Stadtverwaltung sowie allen politischen Gremien können wir die zukünftige Entwicklung selbst in die Hand nehmen und ein festes Fundament für eine sichere Zukunft erschaffen.

Ehrenamtliches Engagement & Vereine

Viele Menschen in Schlüchtern und in den Stadtteilen sind ehrenamtlich in Vereinen und Organisationen tätig.

Diese Menschen leisten sehr viel in den Bereichen Kultur, Sport und Soziales. Eine volle Vereinskasse kann ich den Vereinen und Gruppierungen auch als Bürgermeister nicht versprechen, aber ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Leistungen von Seiten der Stadt weitmöglichst unterstützt werden.

Auch hier wird das Thema Netzwerk ein zentraler Begriff werden. Mit den Vereinsvertretern werde ich das Gespräch suchen und den Austausch verschiedener Strukturen untereinander fördern, um sich gegenseitig ortsübergreifend zu unterstützen.

Die Nachwuchsförderung wird das bestimmende Thema für alle sein.

Lebensqualität für Ältere

Im Rahmen des demografischen Wandels werden in Schlüchtern immer mehr ältere Menschen leben.

Unser gemeinsames Ziel sollte heißen, dass sich unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Stadt wohlfühlen und ihre Bedürfnisse erkannt und verstanden werden.

Dafür müssen wir in vielen Bereichen der Politik entsprechend handeln. Ich möchte mit Ihnen zusammen Ideen entwickeln, umsetzen und diese Ideen leben.

Auf unserer Agenda könnte z. B. die Schaffung von seniorengerechtem
Wohnraum, die Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und der Ausbau der Begegnungsmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren stehen.

Entwicklung von Wohn- & Gewerbeflächen

Zur Ansiedlung von  Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen, benötigen wir ausreichend und vor allem attraktive Flächen mit der Möglichkeit zur bedarfsgerechten Erweiterung.

Die vielen Altgewerbebrachen sollten wir dabei auch nicht vergessen sondern nutzen.

Leerstehende Gebäude, einzelne Ladenflächen und andere nutzbare Gebäude in Schlüchtern und seinen Stadtteilen stehen für mich dafür auch im Fokus der Entwicklung.

Schlüchterns Lage an der A66 im Herzen Deutschlands prädestiniert die Stadt für eine erfolgreiche Ansiedlungspolitik.

Starke, bürgernahe Verwaltung

Wir haben in der Verwaltung und dem Bauhof engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Zusammen mit deren Verwaltungswissen, meinen betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten und meiner Leitungserfahrung werde ich die Verwaltungsabläufe verbessern und bürgernäher machen.
Unser Rathaus werde ich zum Dienstleistungszentrum für Bürgerinnen und Bürger, Handel, Handwerk, Vereine und Tourismus entwickeln.
Ein großes Einsparpotential sehe ich in der Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden. Hier werde ich unvoreingenommen und aktiv das Gespräch suchen.
Mein bisheriges berufliches Wissen werde ich nutzen, um in folgenden Bereichen aktiv zu werden:

  • Durch eine starke Präsenz im Rathaus werde ich direkter Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schlüchtern sein.
  • Neue Handlungskonzepte werden zuerst mit den Mitarbeitern der Verwaltung besprochen und umgesetzt.
  • Externe Berater und Agenturen werden auf das Nötigste reduziert.
    Ein Konzept zur Stadtvermarktung werde ich gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickeln und der Stadtverordnetenversammlung vorlegen.
  • Der Fuhrpark der Stadt, insbesondere im Bereich des Bauhofes, wird wirtschaftlich saniert werden, um ihn handlungsfähiger zu machen.
  • In allen Bereichen der Verwaltung werde ich mit meiner beruflichen Erfahrung ein Controllingsystem einführen, damit eine bessere Steuerung und Kostentransparenz für die Verwaltung und die Bürgerinnen und Bürger gewährleistet ist.
  • Um die Kommunikation und den Wissensstand unterschiedlicher Akteure aus Politik, Wirtschaft und Vereinslandschaft zu gewährleisten, strebe ich eine Internet-Plattform für alle Akteure an – ein digitales Ratsinformationssystem!

Mit diesen neuen, offenen Vorgehensweisen werde ich als parteiloser Bürgermeister parteiübergreifende Mehrheiten suchen und finden, um für unsere Heimatstadt Schlüchtern erfolgreich zu sein.

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Über mich

Matthias Möller
Hochstraße 19
36381 Schlüchtern – Wallroth
Geburtsdatum: 15. August 1981 in Schlüchtern
Beruf: Dipl. Kaufmann (FH), Filialleiter bei Renault Enders
Telefon: 0151 – 12 72 27 13

Lernen Sie mich persönlich kennen

Sie treffen mich bei vielen Veranstaltungen in und um Schlüchtern.
Sprechen Sie mich gerne an, ich freue mich auf Ihre Ideen und Anregungen!

Stationen in meinem Leben

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seit 01/2009: Enders Automobile + Service GmbH & Co. KG, Fulda

Filialleiter der Renault Niederlassung Fulda

Damit trage ich Verantwortung für 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von Fulda aus verwalten wir mittlerweile sechs Standorte der Unternehmensgruppe in Hessen. Mir ist es wichtig, durch mein Handeln und meinen täglichen Einsatz Sicherheit für unsere Mitarbeiter und deren Familien zu schaffen. Gut bezahlte und vor allem sichere Arbeitsplätze in der Region sorgen für Wohlstand und soziale Sicherheit.

2007–2009: Autohaus Peugeot Schlichting GmbH, Schlüchtern

Verkaufsleiter

2007: Daimler AG, Mercedes Benz, Niederlassung Fulda

Erstellung meiner Diplomarbeit

2006: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Ludwigsburg

Studienbegleitendes Praktikum

2002 - 2007: Hochschule Fulda

Studium der Wirtschaftswissenschaften, Abschluss Diplom Kaufmann (FH)

Studienschwerpunkte: Umweltmanagement & Marketing

1998 - 2002: Autohaus Karmann, Schlüchtern

Ausbildung zum KFZ-Mechaniker

Meine Tätigkeit im Ortsbeirat Wallroth

Seit 2006 bin ich Ortsvorsteher in Wallroth. Wir haben hier echte Teamarbeit losgelöst von Parteienmeinung. Das ist einer der größten Errungenschaften in unserem Dorf. Wir ziehen alle an einem Strang und haben somit viel Spaß an der politischen Arbeit , welche auch zu einigen gemeinsamen Erfolgen geführt hat.

 

  • Bau eines Kinderspielplatzes
  • Installierung www.wallroth.net
  • Modernisierung der Friedhofskapelle
  • Gründung eines Fördervereins für Wallroth
  • Bau der Ortseingangsschilder
  • Begrünung der Verkehrsinsel im Unterdorf
  • Breitbandversorgung für Wallroth
  • Renovierung des Wiegehäuschens
  • 3. Bushaltestelle im Oberdorf
  • Modernisierung unseres Grillplatzes

Vereinsprojekte

Im Jahr 2002 gründeten 7 Freunde einen VW motorsport Club. Einer der Sieben war ich. Ich war Gründungsmitglied und von 2002 bis 2006 erster Vorsitzender des VW Motorsport Clubs. Wir bilanzierten zu Spitzenzeiten 100 Mitglieder und richten das größte VW treffen in Hessen aus. In 2004 war der Höhepunkt mit ca 300 VW Fahrzeugen und ca 2000 Besuchern.

Menschen begeistern

Seit der Gründung des Wallrother Carnevalvereins bin ich hier ebenfalls aktiv. Menschen zu motivieren und zu begeistern ist eine meiner größten Leidenschaften und Stärken.

Mit Engagement, als positives Vorbild und mit Begeisterung möchte ich mich als unabhängiger Bürgermeister mit Ihnen für Schlüchtern einsetzen.

Wissensvermittlung

Regelmäßig halte ich Fachvorträge zu diversen Themen aus den Bereichen Marketing, Wirtschaft, Personalführung oder Markenentwicklung. Die Vermittlung von Wissen und das gemeinsame Entwickeln von Ideen und Strategien liegt mir am Herzen. Nur gemeinschaftlich kann man große Ziele erreichen; nur im Gespräch können Probleme gelöst und neue, bessere Wege gefunden werden.